Bereits zur Römerzeit gab es die Staßenstation Vipitenum. Im Mittelalter kamen die Bajuwaren über den Brennerpass und es entstand die Ortschaft Sterzing; urkundlich erstmals 1180 erwähnt. Landesfürst Graf Meinhard II. verlieh um 1280 Sterzing das Stadtrecht. Ein verheerender Brand zerstörte 1443 viele Häuser und der wieder errichtete neue Stadtteil heißt seither Neustadt. Sie erstreckt sich vom 46 m hohen Zwölferturm bis zum unteren Tor. Die Straße durch die Neustadt gilt auch als die schönste Tirols, flankiert von den großen und kleine Lauben sowie prächtigen Bürgerhäusern. Die Neustadt mit den stattlichen Häusern des 15. und 16. Jahrhunderts, der Blütezeit des Bergbaues, bietet ein zauberhaftes Stadtbild und wurde in das Verzeichnis der schönsten Altstädte Italiens aufgenommen.