Bei ihrer Eröffnung im August 1838 galt die Franzensfeste als Kunstwerk österreichischer Kriegsarchitektur. Bombensicher, in den Details klug durchdacht, eine Talsperre, an der kein Heer vorbeikommen sollte. Doch es kamen keine Feinde und so wurde das Bauwerk in den darauffolgenden Jahrzehnten hauptsächlich als Depot genutzt.Bis heute blieb die Franzensfeste ein magischer Ort, an dem sich spannende Geschichten kreuzten und kreuzen. Die Geschichte der österreichischen k. und k.-Doppelmonarchie hat hier genauso ihre Spuren hinterlassen wie jene des modernen Verkehrs. Mit zwei Zuglinien, einer Straße und einer Autobahn hat sich diese gleich mit vier Schneisen, die direkt durch die Festung verlaufen, verewigt. Und schließlich die Geschichte eines Goldschatzes, der im Zweiten Weltkrieg hier versteckt lag.

Die Festung beherbergt heute zudem noch den BBT-Infopoint. Auf knapp 200 m² Ausstellungsfläche entfaltet sich in den suggestiven historischen Räumen die Darstellung des BBT-Projektes in seiner faszinierenden technischen Vielseitigkeit bis hinzu Natur und Kultur. Highlights sind interaktive Scannerfahrten in den Tunnel genauso wie das multimediale Erleben des Tunnelvortriebs.